Mustang
1932 nimmt Luise Hermann die Fäden in die Hand und gründet die L. Hermann Kleiderfabrik. Sie lernt das Schneidern schnell und beginnt mit 6 Näherinnen die Produktion von Arbeitsbekleidung. Das Unternehmen wächst heran und wird schnell zum Erfolg. Luises Sohn und Schwiegersohn treten 1945 in das Familienunternehmen ein. Durch den Krieg sind Stoffe schwer zu kriegen, doch das Unternehmen lässt sich nicht unterkriegen und produziert Arbeitskleidung mit allem was sie in die Finger bekommen.
1948 nimmt die Jeans den Platz in Deutschland ein. Im Tausche gegen sechs Flaschen Schnaps bekommt Alfred Sefranek das Schnittmuster einer amerikanischen Jeans von einem GI in die Hand und so entstanden die ersten Röhrenhosen auf dem deutschen Markt. 1953 kommt schliesslich die erste Blue Jeans für Damen in die Handlung und ist ein Riesenerfolg!
Es war schliesslich Albert Sefranek der die Jeans nach einem Pferd benannte: Mustang war geboren! Inspiriert durch den Wilden Westen suchte er nach einem Namen, der das Gefühl von Freiheit widerspiegelt. Die Marke erobert die Welt. Kurze Zeit später kommt die erste Stretchjeans und die erste Bügelfalten-Jeans auf den Markt. In den 70er Jahren wird die Produktion ganz auf Jeans umgestellt. Mustang wird zum everybody’s darling und international geschätzt.
In den 80er Jahren werden die Used-Jeans und verschiedene Waschungen populär – Mustang ist dabei ganz weit vorne und setzt Trends. Dies wird auch in den 90er Jahren fortgesetzt und Mustang endgültig in den Olymp der Jeansmarken erhoben, so dass das Label auch auf Accessoires wie Gürtel, Kappen, Handschuhen oder auch Schuhen setzt.


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