Moschino
Franco Moschino studierte Kunst an der Accademia delle Belle Arti und arbeitete als Illustrator für diverse Modemagazine, bevor er 1971 für Gianni Versace als Skizzenzeichner tätig war.
1983 stellte er seine erste eigene Kollektion vor und wurde schnell durch seine Spass- und Botschaft geladenen Kreationen bekannt.
“Who’s to say what’s in good taste?”. Verrückte Mode mit ironischen oder kritischen Äusserungen, plakative Worte, oder das Firmenlogo in riesigen Buchstaben. Auf diese Weise parodierte er grosse Modeklassiker wie das Chanel Jäckchen, indem er es mit auffälligen und geschmacklich fragwürdigen Details und Ausschmückungen ausstattete.
Zusätzlich zur Hauptkollektion entstand auch die günstigere Zweitlinie Cheap and Chic und eine Herrenkollektion. Dies alles immer wieder in Verbindung mit seiner Vorliebe für Farbe und freche sexy Sprüche.
Seit Moschinos Tod 1994 ist Rosella Jardini, schon zu Lebzeiten dessen rechte Hand, für die kreative Ausrichtung der Marke verantwortlich. Sie versuchte die Kollektion aus der Spassecke zu befreien und in eine sehr viel weichere und weiblichere Richtung zu lenken.


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