Fred Perry

Wimbledon, 1934: Auf millimeterkurzem Rasen dreschen zwei Tennisspieler mit Holzschlägern Bälle übers Netz. Einer der beiden ist Fred Perry. In weissen, langen Hosen und weissem Shirt war er auf dem Weg zum ersten von drei Wimbledon-Siegen. Der zuvor bereits im Tischtennis erfolgreiche Brite avancierte auch im Tennis zum Superstar. Nach seiner Sportkarriere überzeugte ihn der österreichische Fussballer Tibby Wegner, ein neuartiges Schweissband unter dem Namen Fred Perry zu vermarkten. Auf das Schweissband folgte das weisse, eng anliegende Poloshirt, welches an alle Topspieler verteilt wurde und sich so innert kürzester Zeit grosser Beliebtheit erfreute. Gekennzeichnet wurden die beliebten Fred-Perry-Shirts mit dem Lorbeerkranz, der eine Erinnerung an Perrys ersten Sieg des “All England Cups” darstellen sollte. Nicht nur der Tennisgemeinschaft gefiel die Fred-Perry-Mode, sondern auch die Mod-Szene fand grossen Gefallen an ihr – was jedoch nicht unbedingt im Sinne des Namengebers war. Die meist unifarbene Bekleidung – einige wenige Teile sind mit Streifen oder Karos verziert – schaffte es so jedoch vom Tennisplatz auf die Strasse.
Heute kann sich unsereins mit Regenjacken, Strickpullover, Jupes, Blusen, Ledertaschen oder klassischen Stoffschuhen im Fred-Perry-Look ausrüsten. Alle Stücke sind zurückhaltend-elegant designt und mit kleinen Details versehen.
Vom Tennisplatz ist Fred Perry, der 1995 verstorben ist, noch nicht ganz verschwunden: Der Schotte Andy Murray versucht, in Fred-Perry-Kleidern an die Erfolge der Tennislegende anzuknüpfen.


Mit einem Augenzwinkern beschreibe ich mich mit den Stichwörtern: Schweizerische Pünktlichkeit, unaufhörliches Plappermaul und nicht mehr zu rettender Shoppaholic. Eindrücke, Trends und allerlei Wissenswertes über die grosse weite Modewelt möchte ich mit euch teilen! Eure Fabienne