Wer Dockers sagt, meint meist die Khakihose. Das erfolgreiche Beinkleid hat jedoch eine bedeutend ältere Geschichte, als die vergleichsweise junge Marke. Der Legende nach entstand die Khakihose 1848 in Indien als Bestandteil der britischen Kolonialuniform. In der westlichen Welt war es die Zeit nach den Weltkriegen, die für das Aufkommen der strapazierfähigen, erdfarbenen Hose verantwortlich war. Heimgekehrte Soldaten trugen die Hosen zunehmend in der Freizeit und machten sie zur Uniform der amerikanischen Nachkriegsgeneration. 1986 war es schliesslich der Jeansproduzent Levi Strauss & Co, der die Khakihose unter dem Markennamen Dockers zur Massenware machte. Innerhalb eines Jahres wurde Dockers zur schnellst wachsenden Marke aller Zeiten.

Dass die Khakihose auch heute noch das Aushängeschild von Dockers ist, verwundert in Anbetracht des Erfolges kaum. Angeblich sollen acht von zehn Amerikaner eine Khakihose der Marke Dockers in ihrem Schrank hängen haben. Auch der aktuelle Werbeslogan „wear the pants“ (trag die Hose) lässt auf die hohe Priorität der Hosen im Hause Dockers schliessen. Das heisst aber nicht, dass man nichts anderes zu bieten hätte. Schon ein Jahr nach der Gründung lancierte Dockers die erste Frauenkollektion. Ausser Hosen gibt es heute für so ziemlich jeden Körperteil ein passendes Kleidungsstück im typischen Dockers-Stil.

In den letzten Jahren erfreut sich die klassische Khakihose auch bei jungen Leuten wieder vermehrt an Beliebtheit. Vom anfänglichen Sinnbild für Abenteuer wurde die Hose von Dockers je länger je mehr als klassisch und „business-casual“ wahrgenommen. Heute findet man die Khakihose an Beinen von Stars wie Justin Timberlake oder Ben Affleck als Alternative zur Jeans. Entsprechend wird sie von der jüngeren Generation auch gerne etwas weiter geschnitten und tiefer sitzend getragen. Dockers Mode ist zeitlos, schlicht und eine gute Mischung aus erwachsener Seriosität und jugendlicher Gelassenheit. Na dann, wear the pants!